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Ein Harzer Fuchs zuhause in Osterode
Seit Anfang 2000 bin ich stolze Halterin eines Harzer Fuchses. Es handelt sich um ein weibliches Tier mit Namen „Dina". Sie wuchs in einem Schafstall in der Nähe von Teistungen/Eichsfeld auf und stammt aus einem Fuchs-Wurf (Herbst 1998) eines Schäfers bei Halle.
Dina wurde zunächst an „ein normales Hundeleben" gewöhnt. Sie wird zusammen mit „Justus" gehalten, einem 4-jährigen Mischling. „Normales Hundeleben" bedeutet aber nicht das hundeelende Dasein eines im Hause lebenden Haushundes (das ist nichts für Füchse!), sondern nach einer Umgewöhnung vom Schafstall ein Leben mit Menschen, ganztags frei ím Garten und auf der Wiese und Lernen und Austoben auf dem Hundeplatz. Neben der „Unterordnung" wird hier auch Agility-Training durchgeführt.
- anfangs Hundeverein: Polizeihundesportverein
Göttingen e.V.
- Agility-Training: Göttingen und
Katlenburg-Berka
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Kein Käse, kein Vogel, kein "Fuchs", sondern ein Hund: Der Harzer Fuchs
Der Harzkäse ist wohl das bekannteste Produkt aus dem Harz, auch der Harzer Roller ist den Vogelliebhabern wohlbekannt. Sein einiger Zeit bringt sich die rote Harzkuh auch wieder ins Gespräch, aber ein Harzer Fuchs?? Den älteren Harzbewohnern und -gästen ist er noch bekannt als treuer Begleiter der Harzer Kuhhirten. Der Harzer Fuchs zählt zu der Rassegruppierung der Hütehunde. Er ist hierbei keine eigenständige Rasse, sondern ein Landschlag. Die Füchse sind quirlige, lustige und arbeitsfreudige Energiebündel. Sie sind nicht geeignet für die Stadtwohnung, ganz gewiss aber für Familien mit Kindern und großem Garten, für Sportfans und für Leute, die selbst Schwung und Ausdauer haben.
Fast wäre der Fuchs ausgestorben. In den 60er Jahren gab es im Westharz nur noch einige Exemplare. Der Verfasser war selbst noch während seiner Jugend nachmittags als "Kuhjunge" mit dem Lerbacher Kuhhirten Bruno Ahrend in den umliegenden Wäldern mit der Herde und dem Fuchs unterwegs. Aber wer interessierte sich dann in den 70/80er Jahren für Harzer Kühe und deren Hunde?? Erhalten hatten sich aber auch Restbestände im Westerwald/Siegerland und in den Schäfereien der DDR. Erst in den letzten 10 Jahren, als Anschub ist hier sicher auch die Grenzöffnung zu sehen, besteht wieder erhöhtes Interesse an der Aufzucht und Pflege dieser Hunde. Im Harz ist seine Bestandsvermehrung auch in Zusammenhang mit der Besinnung auf eine "ursprüngliche Umgebung" mit Neuzüchtung des Rotviehbestandes, der Pflege der Harzer Bergwiesen und dem sensibleren Umgang mit der Natur- und Kulturgeschichte des Harzes zu sehen. Die Halter der Harzer Füchse sind bemüht, die Tiere nicht nur bei den jetzt wieder immer mehr werdenden Schäfern an den Mann zu bringen, sondern sie auch als Familienhund und Sportkameraden (Agility) einzusetzen. Die Zukunft des Harzer Fuchses ist somit gerettet!
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